Rebjahr 2016 - Das Jahr der Extreme
Das sehr gute Jahr 2016 bleibt als Jahr des grossen Spätfrostes und des dazu im Vergleich traumhaften Spätsommers als Jahr der Extreme in Erinnerung. Mit spürbar weniger Ertrag, dafür mit Rebgut von höchster Qualität.
Die ersten Monate waren entsprechend witterungsbedingt sehr schwierig. Nachdem die Reben spät im April schon ausgetrieben hatten, schlug der Spätfrost mit Minustemperaturen zu. Durch Feuer im Rebberg, Reservetriebe und viel Glück blieb der Schaden verhältnismässig klein.
Der Sommer war zur Zeit der Rebblüte zudem auch noch ungewohnt nass und kalt. Ab August folgte dann auf wundersame Art und Weise der unvergleichbare Spätsommer, mit sehr vielen Sonnentagen und Höchsttemperaturen bis zur Lese im Oktober.